»Ich habe ja nichts gegen Juden, aber…«

Antisemitismus darf nicht unwidersprochen bleiben, ganz egal ob er sich offline oder online ausdrückt. Wir hoffen, mit dieser kleinen Hilfestellung dazu beitragen zu können, dass auch du dich zu Wort meldest und protestiert, wenn dir digitaler Antisemitismus begegnet.

Jetzt mal in Ruhe…

Antisemitismus beginnt nicht erst dann, wenn jüdische Friedhöfe geschändet oder Menschen körperlich angegriffen werden, sondern bereits bei verbalen Entgleisungen im Sportverein, am Stammtisch oder unter Arbeitskollegen. Das Internet bildet diese gesellschaftlichen Verhältnisse in der virtuellen Welt ab.
Vielleicht kennst du das. Ein Kontakt auf Facebook schreibt seltsame Dinge über Juden und du willst irgendwie widersprechen, aber dir fehlen die Worte. Du weißt, dass das, was dein Kontakt sagt, Blödsinn ist, aber irgendwie … Oder du stößt auf einen antisemitischen Beitrag in einem Forum, der Diskussionsspalte einer Nachrichtenseite oder einem sozialen Netzwerk, hast aber keine Lust oder keine Zeit, extra eine eigene Antwort darauf zu verfassen. Deswegen haben wir nichts-gegen-juden.de gestartet – eine Seite, wo du Gegenargumente zu den klassischen antisemitischen Klischees, die auch im Netz ihr Unwesen treiben, findest. Statt eine eigene Reaktion auf die immer gleichen Argumente verfassen zu müssen, kannst du einfach auf unsere Beiträge zum Thema verweisen.
Für jedes Thema gibt es unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten. Wenn du möchtest, kannst du einfach unsere Sharepics teilen. Dies bietet vor allem auf Facebook und Twitter eine einfache Möglichkeit dar, auf antisemitische Inhalte unkompliziert zu reagieren. Alternativ kannst du auch auf die Texte auf unserer Homepage verweisen und diese verlinken. Wir bieten hier nach einem knappen, oftmals bewusst provokanten Text auf jeder Themenseite auch noch eine weitere Textebene an, die bei Bedarf ausgeklappt werden kann. Hier findest du dann einen ausführlicheren Einstieg ins Thema und weiterführende Literatur.